Der vom Regionalplaner vorgeschlagene neue Stand des Regionalplans führt zu keiner Einsparung
eines einzigen Windrads um Franken-Neuhofen. Planer und RPV-Gremium beharren auf der alten
Argumentation „Angst vor Klage der Investoren“ und gehen den Vorschlägen für eine anteilige
Streichung von SR24 (nordöstliche Hälfte) und SR29 (westliche Hälfte) aus dem Weg — obwohl
genau diese Streichungen die erdrückende Wirkung wirksam verringern würden.
Auf kommunaler Ebene hat sich der Widerstand verfestigt: Die drei betroffenen Gemeinden
verweigerten ihr Einvernehmen bei den Projekten Windpark Hermann (Hayforst) und Primus
(Fernsehturm).
Die Bürgerinitiative steht der Energiewende und der Windkraft weiterhin positiv gegenüber.
Aber: Die Wohnorte Franken-Neuhofen sehen wie viele Bürger aufgrund einer speziellen
Situation und fehlender Reaktionen der Verantwortlichen, Planer und des RPV geopfert werden.